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Universität Potsdam
Institut für Physik und Astronomie

Liebe Studierende,

der Vorlesungszeitraum des Sommersemesters 2020 beginnt am Montag, dem 20. April 2020, allerdings ohne Präsenzveranstaltungen. Die Lehre wird bis auf weiteres in verschiedenen Online-Formaten angeboten: Videos, kommentierte pdfs auf Moodle, Zoom-Sitzungen, Rückgabe eingescannter Übungsblätter etc.

Wir bitten Sie, sich auf PULS im Kommentarfeld der jeweiligen Veranstaltung sowie bei MOODLE zu informieren. Bitte besuchen Sie auch die Webseiten der jeweiligen Dozenten oder deren Arbeitsgruppen für weitere Informationen.

Melden Sie sich bitte nach Beginn der Einschreibefrist am 20.04. so bald wie möglich über PULS an, damit die Veranstalter*innen Sie "sehen" und Ihnen email schicken können.

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Bild: Carsten Beta
Bild: Karla Fritze
Institutsgebäude - Haus 28 am Campus Golm
Bild: Karla Fritze
für Studieninteressierte:

Aus dem Institut

Titelfolie zur Ringvorlesung
Bild: Pixabay
Ringvorlesung zur Klimakrise
Die Gruppe Scientists for Future der Universität Potsdam (UP for Future) hat zusammen mit den Instituten für Physik sowie Umweltwissenschaften und Geographie eine Ringvorlesung organisiert, die zum Ziel hat, über die wichtigsten Aspekte der Klimakrise zu informieren. Diese wird natürlich zunächst online stattfinden: immer Dienstags ab 18.00 Uhr als Livestream, und über ein Videokonferenzsystem mit der Möglichkeit zur aktiven Teilnahme an der Diskussion.
Bild: Kirsten Sachse
Blei-Inseln unterm Mikroskop
Potsdamer Physiker beschäftigen sich mit verschiedenen Oberflächen, wie zum Beispiel von Halbleitern. Von besonderem Interesse ist für sie dabei, wie ein Material die Oberfläche eines anderen bedeckt. Wenn Blei-Inseln auf Silizium-Oberflächen so präpariert werden, dass sie nur wenige Atomlagen dick sind, dann sind die Elektronen darin auf sehr kleinem Raum eingeschlossen. Ihre Energie variiert daher nicht mehr kontinuierlich wie in dickeren Inseln. Sie bilden quantenmechanische stehende Wellen. Die quantenmechanischen Energiezustände der Elektronen im Blei entsprechen denen in einem eindimensionalen „Kasten“. Bei Erhöhung der Schichtdicke kommt es zu Energieoszillationen. Bisher konnten Wissenschaftler die genaue Schichtdicke der Blei-Inseln nur auf eine atomare Lage genau bestimmen. Daher war unklar, ob hohe Elektronenenergie zu einer geraden oder ungeraden Anzahl atomarer Lagen gehört. Durch Messungen von elektrostatischen Kräften an der Oberfläche der Blei-Inseln mit der Rasterkraftmikroskopie konnten Forscherinnen und Forscher, unter ihnen Prof. Dr. Regina Hoffmann-Vogel von der Universität Potsdam, nun zeigen, dass die Inseln eine atomare Lage dünner sind als bisher vermutet. Diese neuesten Forschungsergebnisse wurden jetzt im Fachmagazin „Physical Review Letters“ veröffentlicht.
Three-dimensional orbit of LS V+22 25 in a Galactic Carte-sian  coordinate  system
Bild: Prof. Dr. Dr. Stephan Geier
Wenn David mit Goliath verwechselt wird
Stellar black holes form when massive stars end their life in a dramatic collapse. Observations have shown that stellar black holes typically have masses of about ten times that of the Sun, in accordance with the theory of stellar evolution. Recently, a Chinese team of astronomers claimed to have discovered a black hole as massive as 70 solar masses, which, if confirmed, would severely challenge the current view of stellar evolution. We discovered that the object may not necessarily be a black hole at all, but possibly a massive neutron star or even an ‘ordinary’ star.
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