Juristische FakultätPhilosophische FakultätHumanwissenschaftliche FakultätWirtschafts- und Sozialwissenschaftliche FakultätMathematisch-Naturwissenschaftliche FakultätUniversität Potsdam
Universität Potsdam
Institut für Physik und Astronomie
Bild: Carsten Beta
Bild: Karla Fritze
Institutsgebäude - Haus 28 am Campus Golm
Bild: Karla Fritze
für Studieninteressierte:

Aus dem Institut

Gammastrahlenausbrüche sind die hellsten Explosionen im Universum. Innerhalb einiger Sekunden strahlen sie mehr Energie aus als die Sonne in einer Milliarde Jahren. Die physikalischen Prozesse in diesen kosmischen Katastrophen zu verstehen, ist eines der wichtigen Ziele der modernen astrophysikalischen Forschung. Diese künstlerische Abbildung zeigt den Ausbruch und die Entstehung der lichtschnellen Düsenstrahlen.
Bild: ESO / A. Roquette
Erstmals Nachglühen beobachtet – Physiker der Uni Potsdam untersuchen Gammastrahlenausbruch
Gammastrahlenausbrüche sind die hellsten Explosionen im Universum. Sie enthalten im Nachglühen höchstenergetische Gammastrahlung. Diese Entdeckung gelang im Juli 2018 mit dem riesigen 28-m-Teleskop von H.E.S.S. (High Energy Stereoscopic System) in Namibia. Physiker der Universität Potsdam entwickelten die Beobachtungsstrategie und trugen so entscheidend zu dieser Entdeckung bei. Die Forschungsergebnisse sind jetzt im Magazin „Nature“ veröffentlicht worden.
Bild: Dr. Martin Wendt
Merkurtransit
Das Bild zeigt den Merkurtransit vor der Sonnenscheibe am 11. November, aufgenommen mit dem Institutsteleskop OST.
Mid-Mass Black Hole Hurls Star Across the Milky Way
Bild: A. IRRGANG, FAU
Dunkle Geheimnisse – Astrophysiker entdecken rasenden Stern und vermuten mittelgroßes schwarzes Loch als Ursprung
Ein internationales Forschungsteam, an dem auch der Potsdamer Astrophysiker Prof. Dr. Stephan Geier beteiligt ist, hat vor Kurzem einen neuen High-Velocity Star (HVS) entdeckt. Die sogenannten Schnellläufer sind Sterne, die sich teilweise so schnell durch die Milchstraße bewegen, dass sie irgendwann unsere Galaxie verlassen könnten. Nicht eindeutig geklärt ist bislang die Frage, woher die Schnellläufer den enormen Impuls bekommen, der sie auf so hohe Geschwindigkeiten beschleunigt. In ihrer aktuellen Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ schlagen die Forscher nun vor, dass die Ursache für diese Beschleunigung ein mittelgroßes schwarzes Loch sein könnte.
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