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Universität Potsdam
Institut für Physik und Astronomie

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Bild: Carsten Beta
Bild: Karla Fritze
Institutsgebäude - Haus 28 am Campus Golm
Bild: Karla Fritze
für Studieninteressierte:

Aktuelles

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Aus dem Institut

Künstlerische Darstellung des HD265435 Systems in 30 Millionen Jahren, mit dem kleineren Weißen Zwergstern, der den Heißen Unterzwergstern zu einer Tränenform verzerrt.
Bild: University of Warwick/Mark Garlick
Auf dem Weg zur Supernova
Astronomen ist die seltene Sichtung zweier Sterne gelungen, die spiralförmig ihrem Ende zusteuern, indem sie die verräterischen Zeichen eines tränenförmigen Sterns bemerkten. Aktuelle Forschungsergebnisse, die von einem internationalen Team unter Beteiligung der Universität Potsdam in „Nature Astronomy“ veröffentlicht wurden, bestätigen, dass sich die beiden Sterne im frühen Stadium einer Spirale befinden, die wahrscheinlich in einer Supernova vom Typ Ia enden wird. Dieser Supernova-Typ hilft den Astronomen zu bestimmen, wie schnell das Universum expandiert. Hauptautorin Dr. Ingrid Pelisoli, die heute an der Universität Warwick forscht, war während der Arbeit an der aktuellen Veröffentlichung bei Prof. Dr. Stephan Geier am Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam tätig.
Noctilucent cloud over Gülper Havel | Location: 52°43'35.1"N 12°13'07.0"E
Bild: Vera Öztürk
CLEWS – Internationales Masterprogramm zu Klima, Erde, Wasser und Nachhaltigkeit startet
Mit hochaktuellen Fragen des Klima- und Erdsystems, des Wasserkreislaufs und der Nachhaltigkeit befasst sich ein interdisziplinärer Masterstudiengang, den die Universität Potsdam im kommenden Herbst zum ersten Mal anbietet. Das englischsprachige Programm „Climate, Earth, Water, Sustainability“, kurz CLEWS, wird vom Institut für Umweltwissenschaften und Geographie und dem Institut für Physik und Astronomie geleitet. Es kooperiert mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).
Schema: Aufteilen und Rekombinieren eines Teilchenstrahls im Magnetfeld
Bild: Margalit & al (2021)
Der Kreis schließt sich – Stern-Gerlach-Interferenzen
Die Gruppe um Ron Folman an der Ben Gurion University of the Negev (Beer Scheba, Israel) hat mit Unterstützung von Theoretikern, darunter Carsten Henkel aus der Quantenoptik, ein Experiment durchgeführt, das die Interferenz von atomaren de Broglie-Wellen zeigt. Diese werden in einem Stern-Gerlach-Strahlteiler zunächst in zwei Strahlen aufgespalten, dann umgekehrt und wieder zusammengeführt. Die Interferenz wird durch eine phasenabhängige Spin-Besetzung nachgewiesen. Es wird so ein "full loop" im Phasenraum geschlossen. Das Experiment könnte auf Nanoteilchen erweitert werden, um die Gravitations-Wechselwirkung zu testen. Beitrag in Physics World: https://physicsworld.com/a/long-awaited-magnetic-interferometer-might-probe-quantum-gravity sowie auf https://www.space.com/quantum-gravity-direct-test Veröffentlichung: Realization of a complete Stern–Gerlach interferometer: Towards a test of quantum gravity, Yair Margalit & al., Science Advances 7 (2021) eabg2879
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