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Universität Potsdam
Institut für Physik und Astronomie

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im neuen Semester starten alle Lehrveranstaltungen außer den Praktika im virtuellen Raum. Bitte kontrollieren Sie regelmäßig Ihren @uni-potsdam email account, Sie werden von den Lehrenden über den Start und die Modalitäten der Lehrveranstaltungen kontaktiert. Dazu müssen Sie in PULS für die Lehrveranstaltung angemeldet sein.

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Einen guten Start ins neue Semester!

Bild: Carsten Beta
Bild: Karla Fritze
Institutsgebäude - Haus 28 am Campus Golm
Bild: Karla Fritze
für Studieninteressierte:

Aktuelles

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Aus dem Institut

Prof. Dr. Tim Dietrich
Bild: Prof. Dr. Tim Dietrich
Prof. Dr. T. Dietrich erhielt den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Tim Dietrich, Juniorprofessor für Theoretische Astrophysik am Institut für Physik und Astronomie, erhielt am 11. März die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland für seine Erforschung der Dynamik von binären Neutronensternsystemen. Er hat das Wissen auf diesem Gebiet erheblich erweitert und neue theoretische Modelle geschaffen, die mit Beobachtungen verglichen werden können. Insgesamt erhalten zehn WissenschaftlerInnen in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG. Die mit je 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 04. Mai 2021 virtuell verliehen. Der Preis wird seit 1977 jährlich an hervorragende ForscherInnen verliehen, die sich in einem frühen Stadium ihrer wissenschaftlichen Laufbahn befinden und noch keine unbefristete Professur innehaben.
Bild: M. Stolterfoht
Nachwuchswissenschaftler des Instituts erhält Postdoc-Preis des Landes Brandenburg
Dr. Martin Stolterfoht hat am 07.12.2020 den diesjährigen Postdoc-Preis Natur- und Ingenieurwissenschaften des Landes Brandenburg durch Frau Ministerin Manja Schüle überreicht bekommen. Der Preis ist mit 20.000 € dotiert und zählt zu den angesehensten Postdoc-Preisen in Deutschland. Herr Dr. Stolterfoht forscht seit 2016 als Postdoc in der Arbeitsgruppe um Prof. Dieter Neher an physikalischen Elementarprozessen in Perowskit-Solarzellen. Der Preis würdigt seine Arbeiten zum Verständnis der Ladungsträgerrekombination in diesen hochaktuellen optoelektronischen Bauteilen. Insbesondere konnte er zeigen, dass die Effizienz dieser Zellen wesentlich durch nichtstrahlende Rekombinationsprozesse an den Grenzflächen zwischen dem aktiven Perowskit-Halbleiter und den darauf aufgebrachten Ladungstransportschichten limitiert ist. Er konnte dann nachweisen, dass diese Prozesse nur bedingt von der chemischen Natur der Ladungstransportmaterialien abhängen, sondern vielmehr durch die konkrete Energetik an der Grenzfläche bestimmt werden. Die Untersuchungen lieferten zudem wichtige Erkenntnisse zur Gültigkeit des Shockley-Queisser Modells in diesen Bauteilen. Die Ergebnisse dieser umfangreichen experimentellen und theoretischen Arbeiten wurden im Juli letzten Jahres in der Zeitschrift Energy and Environmental Science publiziert (doi.org/10.1039/C9EE02020A).
Künstlerische Darstellung des Masseverlustes eines Roten Riesensterns aufgrund der Anziehungskraft seines sonnenähnlichen Begleiters.
Bild: Quelle: Joris Vos
Doppelsterne verraten Neues über die Entwicklungsgeschichte der Milchstraße
Doppelsternsysteme, die aus kleinen heißen blauen Sternen und unserer Sonne ähnlichen Sternen bestehen, sind die Forschungsobjekte der Studie, die kürzlich als Highlight in „Astronomy & Astrophysics“ erschienen ist. Autoren der Universität Potsdam, der Lund University (Schweden) und der Universidad de Valparaíso (Chile) untersuchten darin Sterne, die um ein gemeinsames Massezentrum kreisen. Die kleinen heißen blauen Sterne, sogenannte Unterzwergsterne, sind Kerne von Roten Riesensternen, die Helium verbrennen und ihre äußeren Schichten aufgrund der Gravitationskraft ihrer sonnenähnlichen Begleiter verloren haben. Auch unsere Sonne wird zu solch einem Roten Riesenstern, sobald sie ihren Wasserstoffvorrat verbrannt hat. „Die Umlaufbahnen der Doppelsterne zeigen einen starken Zusammenhang zwischen den Umlaufperioden und Sternmassen, der mit bekannten Modellen stellarer Wechselwirkungen nur sehr schwer zu erklären ist“, sagt der Erstautor der Studie, Joris Vos aus der Arbeitsgruppe Stellare Astrophysik an der Universität Potsdam. „Wir haben herausgefunden, dass sich die Umlaufbahnen der von uns untersuchten Doppelsternsysteme direkt aus der zeitlichen Entwicklung der Galaxis ergeben.“ Link zur Publikation: J. Vos, A. Bobrick and M. Vučković (2020): Observed binary populations reflect the Galactic history - Explaining the orbital period-mass ratio relation in wide hot subdwarf binaries, A&A, 641 (2020) A163. https://doi.org/10.1051/0004-6361/201937195
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