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Universität Potsdam
Institut für Physik und Astronomie

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Bild: Karla Fritze
Institutsgebäude - Haus 28 am Campus Golm
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Aktuelles

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Aus dem Institut

Künstlerische Darstellung des Masseverlustes eines Roten Riesensterns aufgrund der Anziehungskraft seines sonnenähnlichen Begleiters.
Bild: Quelle: Joris Vos
Doppelsterne verraten Neues über die Entwicklungsgeschichte der Milchstraße
Doppelsternsysteme, die aus kleinen heißen blauen Sternen und unserer Sonne ähnlichen Sternen bestehen, sind die Forschungsobjekte der Studie, die kürzlich als Highlight in „Astronomy & Astrophysics“ erschienen ist. Autoren der Universität Potsdam, der Lund University (Schweden) und der Universidad de Valparaíso (Chile) untersuchten darin Sterne, die um ein gemeinsames Massezentrum kreisen. Die kleinen heißen blauen Sterne, sogenannte Unterzwergsterne, sind Kerne von Roten Riesensternen, die Helium verbrennen und ihre äußeren Schichten aufgrund der Gravitationskraft ihrer sonnenähnlichen Begleiter verloren haben. Auch unsere Sonne wird zu solch einem Roten Riesenstern, sobald sie ihren Wasserstoffvorrat verbrannt hat. „Die Umlaufbahnen der Doppelsterne zeigen einen starken Zusammenhang zwischen den Umlaufperioden und Sternmassen, der mit bekannten Modellen stellarer Wechselwirkungen nur sehr schwer zu erklären ist“, sagt der Erstautor der Studie, Joris Vos aus der Arbeitsgruppe Stellare Astrophysik an der Universität Potsdam. „Wir haben herausgefunden, dass sich die Umlaufbahnen der von uns untersuchten Doppelsternsysteme direkt aus der zeitlichen Entwicklung der Galaxis ergeben.“ Link zur Publikation: J. Vos, A. Bobrick and M. Vučković (2020): Observed binary populations reflect the Galactic history - Explaining the orbital period-mass ratio relation in wide hot subdwarf binaries, A&A, 641 (2020) A163. https://doi.org/10.1051/0004-6361/201937195
Kontakt: Dr. Joris Vos
Bild: apl. Prof. Dr. Achim Feldmeier
Vorlesungen, Übungen, Praktika im WS 2020-21
Liebe Studierende und Lehrende, derzeit laufen in den verschiedenen Gremien Diskussionen darüber, in welchem Umfang Präsenzlehre erfolgen soll. Daher können wir Ihnen dazu keine abschließende Information geben. Aber das wahrscheinlichste Szenarium sieht so aus: Die Präsenzpraktika werden wie geplant durchgeführt und auch in der ersten Vorlesungswoche beginnen. Die geplanten Präsenz-Übungen werden ab der zweiten Vorlesungswoche durchgeführt, gegebenenfalls zu etwas anderen Zeiten. In der ersten Semesterwoche finden entweder keine Übungen statt oder sie sind online-Vorlesungen des Bachelor- und Master Physik (Mono-und Lehramt) beginnen in der ersten Vorlesungswoche online zu den festgelegten Zeiten. Sie werden dann von den Lehrenden mit konkreten Information kontaktiert.
Künstlerische Darstellung des ungewöhnlichen Wärmetransports
Bild: Dipl.-Phys. Felix Stete
Heiße Elektronen - Eine außergewöhnliche Form des Wärmetransports in Metallen
Auf nanometrischen Längenskalen kann beim ultraschnellen Aufheizen einer Platinschicht dessen Wärmeenergie mithilfe heißer Elektronen durch eine Kupferschicht an eine Nickelschicht weitergegeben werden, ohne jedoch den dazwischenliegenden Kupferfilm signifikant zu erwärmen. Diese außergewöhnliche Form des Wärmetransports wurde von der Arbeitsgruppe um Prof. Matias Bargheer in Kollaboration mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH und der Université de Lorraine entdeckt. Um die Temperaturveränderungen in den verschiedenen Schichten zu studieren, verwendeten die Forscher ultrakurze Röntgenblitze, welche somit quasi als Nanothermometer fungieren. Die Forschungsergebnisse wurden jüngst im wissenschaftlichen Journal „Advanced Functional Materials“ publiziert.
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