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Universität Potsdam
Institut für Physik und Astronomie
Bild: Carsten Beta
Bild: Karla Fritze
Institutsgebäude - Haus 28 am Campus Golm
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für Studieninteressierte:

Aktuelles

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Aus dem Institut

deGruyter
Bild: deGruyter
Cohen-Tannoudji Band 3
Bei De Gruyter erscheint am 24. August 2020 der Band "Quantenmechanik 3" des Standardwerks von Cohen-Tannoudji, Diu und Laloë, ins Deutsche übersetzt von unserem Kollegen Prof. Carsten Henkel.
Poisson-Effekt und Spin getriebene Kontraktion in Eisen-PlatinPoisson-Effekt und Spin getriebene Kontraktion in Eisen-Platin
Bild: Prof. Dr. Matias Bargheer
Poisson-Effekt und Spin getriebene Kontraktion in Eisen-Platin
Die neueste Generation von magnetischen Festplattenlaufwerken besteht aus magnetischen Dünnschichten, die zu den Invar-Materialien zählen und eine extrem robuste und hohe Datenspeicherdichte ermöglichen. Durch lokales Erhitzen mit einem Laser können winzigste Nanodomänen beschrieben werden (Heat Assisted Magnetic Recording oder HAMR). Dabei dehnt sich das Volumen - wie vom Material Invar bekannt - trotz Erhitzung kaum aus. Ein internationales Team um die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Matias Bargheer an der Uni Potsdam und dem Helmholtz-Zentrum Berlin hat nun erstmals experimentell beobachtet, wie die nanoskalige Morphologie in diesen Eisen-Platin-Dünnschichten die Gitterdynamik beeinflusst: Freie Nanokörner ziehen sich zusammen, während perfekt kristalline Filme sich ausdehnen. Die technologisch relevanten Nanoschichten für HAMR-Datenspeicher bestehen aus Eisen-Platin-Nanokörnern, die in Kohlenstoff eingebettet sind und sich nur wenig zusammenziehen und ausdehnen. Um die Rolle des Spin-Systems zu klären, regten die Forscher die Proben mit zwei kurz aufeinanderfolgenden Laserpulsen an. Der erste Puls zerstört die Spinordnung, und durch zeitaufgelöste Röntgenbeugung konnten die Forscher dann messen, wie ein nicht-magnetisches FePt reagieren würde.
Komet C/2020F3 in der Nacht des 11. Juli 2020
Bild: Dr. Rainer Hainich
Komet Neowise
Diese Aufnahme des Kometen C/2020F3, auch als "NEOWISE" bekannt, wurde in der Nacht vom 11.07. auf den 12.07. an der Übungssternwarte der Universität Potsdam gemacht. Der Komet ist noch einige Wochen zu sehen. Das nächste Mal dann wieder in 7000 Jahren.
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